In meinen fast 10 Jahren US Erfahrung frage ich mich oft, wie sich die Mentalität von EU und US Kundenservice und Vertriebsarbeit unterscheidet.
Die USA zelebrieren sprichwörtlich den Customer als “King” oder “Queen” während in Europa oft das Geschäft rund um die eigene Organisation gestaltet wird. Oftmals wenn es um Entscheidungsfindungen um Produkte oder Preise geht heißt es in Europa oft “Wie hilft das unser Firma?” oder “Wieso sollen wir das so machen wenn es keine Vorteile für uns bringt?”
Viele Firmen machen den Fehler sich nicht dem eigentlichen Dasein zu widmen, nämlich:
Und genau das merkt man wenn man in den USA auch nur Einkaufen geht oder gar Online shoppt. Es wird versucht den Kunden IMMER zufriedenzustellen um nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufzubauen und auf wiederkehrende Kundschaft zu hoffen.
So ist es auch der Fall im B2B Bereich - nur wenn dein Vertriebsteam den Kunden und Leads die Aufmerksamkeit schenkt die die Kunden verdienen und erwarten dann kannst du erfolgreich in den USA skalieren.
Besonders wichtig ist hier die Antwortgeschwindigkeit. Wenn man sich in Europa oft einige Tage Zeit lässt so habe ich mitbekommen dass in Amerika schnelleres Feedback und Rückmeldung verlangt wird als in der EU. Hier sprechen wir von SOFORT (ASAP) bis hin zu 48h (was dann schon eher länger ist).
Zudem kommt oft, dass man sich im Vertrieb als eigene Marke positionieren muss um im Gedächtnis der Kunden zu bleiben.
Denn eines ist sicher - auch wenn nicht gleich etwas zu einem Sale führt - die Kunden werden immer an positive Erfahrungen und gemeinsame Erinnerungen im Hinterkopf behalten. So habe ich beispielsweise manch meiner größten Sales Erfolge feiern können.